Archiv für November 2010

Naziaufmarsch am 27. November

Naziaufmarsch in Sulzbach-Rosenberg

An diesem Samstag, 27.11.2010, mobilisieren die „Nationalen Sozialisten
Amberg“, der „Widerstand Schwandorf“ und das „Freie Netz Süd“ für eine
Demonstration in Sulzbach-Rosenberg.

Sie berufen sich dabei unter dem altbekannten Motto „Die deutsche Linke
ist volksfeindlich“ explizit auf den Jugendclub Bureau, der seit fast 30
Jahren antifaschistische Arbeit in Sulzbach-Rosenberg und Umgebung
ermöglicht und in hohem Maße dazu beiträgt, neofaschistische Umtriebe in der Stadt im Keim zu ersticken.

Dass Sulzbach-Rosenberg eine der letzten linken Hochburgen im Umkreis
darstellt und noch dazu die Nachbarstadt Ambergs, der „braunen Perle der Oberpfalz“ ist, liegt den Nazis seit langem schwer im Magen. Nach dem
kläglich gescheiterten Versuch, einen Infostand in der Sulzbacher Innenstadt
durchzuführen, starten sie nun den zweiten Versuch, in Sulzbach-Rosenberg
Fuß zu fassen.

Doch mit eurer Unterstützung wird ihnen das auch dieses mal nicht gelingen!

Deshalb kommt am Samstag, 27.11.2010 um 11:30 Uhr zum
Sulzbach-Rosenberger Bahnhof, um den Nazis einen unerfreulichen, aber
denkwürdigen Empfang zu bereiten!

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Bericht Bundeswehr Gelöbnis am 18. November

Heute am 18. November haben sich mehrere Antifaschisten auf den weg nach Edelsfeld zu einem „öffentlichen Gelöbnis“ der Bundeswehr begeben. Die Gruppe wurde sofort nach einbiegen in die Ortschaft von mehreren Polizeiwagen aufgehalten. Die Polizisten nahmen sofort die Personalien der beteiligten auf. Dabei wurden auch eine Fahne der Antifaschistischen Aktion, ein Pfefferspray, eine Sturmhaube und ein Markierstift beschlagnahmt. Der Grund für die Beschlagnahmung: „Gefahrenabwehr“. Die beteiligten und das Auto des Fahrers wurde auch noch aufs genaueste kontrolliert. Anschließend erhielt die Gruppe einen Platzverweis für das komplett gemietete Gelände der Bundeswehr. Nach knapp einer halben Stunde durfte die Gruppe weiterfahren. Nach c.a 20 Metern wurden sie wieder von der Polizei aufgehalten. Diesmal wurde um einiges aggressiver vorgegangen. Auf einmal hieß es man hätte jetzt Platzverweis für die komplette Ortschaft Edelsfeld. Darauf wurde man aufgefordert die Ortschaft sofort zu verlassen. Auf dem Heimweg wurde die Gruppe von einem Mannschaftswagen und zwei Streifenwagen eskortiert.
Eine weitere Gruppe, die aus schulischen Gründen erst später um 16:50 fahren konnte wurde bereits ab Ende der Stadt Sulzbach von jeweils zwei Polizeiwägen vorne und hinten begleitet. Auf halben weg, bei der Einfahrt nach Forsthof, wurde auch dieses Auto zum anhalten gezwungen. Während zwei der vier Begleitfahrzeuge sich weiter auf den Weg nach Edelsfeld machten, kümmerten sich die 4 PolizistInnen um die Antifaschisten. Neben den üblichen Schikanen wie durchsuchen der Taschen und der Personen an sich, wurde auch das Auto komplett durchsucht. Sogar die Verkleidung des Kofferaums musste entfernt werden, um den Beamten beweisen zu können, das nichts gefährliches Mitgeführt wurde. Auf die Frage weshalb man denn angehalten und durchsucht wird, wurde nur geantwortet, dass dies eine Routineuntersuchung sei, die bei jedem Auto, das eine Bundesstraße befährt durchgeführt werden darf. Auch wurde ein Platzverweis für alle beteiligten für die Ortschaft Edelsfeld ausgesprochen. Lediglich das Zuhause des Fahrers durfte angefahren werden.
Nach einer guten halben Stunde, konnte die Fahrt zu dessen zuhause auch angetreten werden, natürlich nur in Begleitung der zwei Autos, welche auf halber Strecke durch das Dorf verschwanden. Dort angekommen, dauerte es nicht lange bis ein Einsatzwagen kam und die Gruppe erneut belehrte, das Sie sich nirgends anders blicken lassen dürfte als auf dem Grundstück des Fahrers. „Auch vor Kindern oder jugendlichen machen wir keinen halt“, meinte ein Beamter in Anspielung auf beteiligte Aktionäre der JaS. Diese zwei Beamten waren jedoch auch etwas genauer in der Angabe des Grundes für den Platzverweis: „Wir kennen so Leute wie euch und wissen was solche Leute vorhaben!“. Aufgrund der Kleidung wird man also in eine Schublade gesteckt, und darf an öffentlichen Veranstaltungen nicht teilnehmen?!
Aufgrund der aussichtslosen Lage, fuhr die Gruppe zurück nach Sulzbach mit der traurigen Erkenntnis, das man leider nichts bewirken konnte.

Aber was uns am meisten stört, ist dass eine Bekannte, die anhand ihrer Kleidung nicht in diese Schublade gesteckt werden konnte, uns im nach hinein erzählte, das sogar einige Polizeihunde das Gelände der ÖFFENTLICHEN Veranstaltungen sicherten, was die Aussage des Beamten, es würde keine Rücksicht auf Kinder genommen, noch einmal drastisch verschlimmert!

Ein derartiges Verhalten kann und darf nicht geduldet werden!
– FUCK POLICE BRUTALITY -

„Bundeswehr Gelöbnis“ stören!

Am 18. November möchte die Bundeswehr in Edelsfeld am Bolzplatz um 17.00 ein „öffentliches und feierliches Gelöbnis“ abhalten. Lasst uns ihnen zeigen was wir von der Aktion halten! „Bundeswehr Gelöbnis“ am 18.11 in Edelsfeld stören! Kein Frieden mit Deutschland! Gegen Nationalismus und Wehrpflicht!

Für die Soziale Revolution!

Geschichte wird gemacht!

Lasst uns endlich anfangen Geschichte zu schreiben. Stehen wir gemeinsam auf für unsere eigenen Interessen, für die Interessen der großen Mehrheit der Menschheit. Beginnen wir gemeinsam, unsere Kämpfe zusammenzuführen und Protest in Widerstand zu wandeln. Verhindern wir gemeinsam das „Sparpaket“ der Schwarz/Gelben Bundesregierung ohne dabei das Ganze aus dem Auge zu verlieren.

Für eine radikale Umwälzung der Verhältnisse.
Für die Soziale Revolution. Kapitalismus abschaffen!
Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

Beteiligt Euch am antikapitalistischen Block auf der Demonstration des DGB am 13.11.!

Sa., 13.11 | 10.30 Uhr | Prinzregentenufer Nürnberg

Free Mumia Abu-Jamal

Seit 29 Jahren sitzt Mumia Abu-Jamal in den USA in der Todeszelle. Verurteilt für einen Polizistenmord, der ihm untergeschoben wurde, um ihn zum Schweigen zu bringen. Der Aktivist kämpft seit seiner frühesten Jugend – damals als Sprecher der Black Panther Party und heute als freier Journalist – gegen Rassismus, Polizeigewalt, Kapitalismus und Krieg.
Juristisch ist Mumia nach dem Ausweichen des US-Supreme Courts im Januar 2010 erneut unter starkem Druck. Am 9.11.2010 will die Staatsanwaltschaft in einer Anhörung vor einem Berufungsgericht wieder die Weichen auf Hinrichtung stellen lassen.
Infos: Mumia-Hörbuch.de | Twitter | Facebook | Mumia auf antifa.de

Demo am 11.12.2010 in Berlin: 14 Uhr | Heinrichplatz